Februar 2024

10.02.2024 - 1. Mannschaft erreicht 4:4 gegen den SV Günnigfeld

BrettSV Günnigfeld I       DWZ -SK Werne 72 I            DWZ  Ergebnis
  1 Thomas Freisen         1960-Ferdi Schlierkamp        2020   - : +  
  2 Oliver Jännekes       1927-Michael Schnelting       1977 0,5 : 0,5
  3 Peter Markus           1863-Carsten Meya             1829 0,5 : 0,5
  4 Günter Raci           1832-Marcus Gäßner            1826 0,5 : 0,5
  5 Eckhard Funke         1817-Andreas Schikowsky       1807   1 : 0  
  6 Ludger Oberbarnscheidt 1957-Robert Hörstrup          1651   1 : 0  
  7 Klaus Evers           1650-Bernd Scharfenkamp       1610 0,5 : 0,5
  8 Matthias Bauer         1649-Fokke Bahlmann           1494   0 : 1  
Abstiegskampf pur am Wochenende in Bochum beim Spiel des SV Günnigfeld gegen die 1. Mannschaft des Schachklub Werne 72.
Bild "1. Mannschaft:20240218_Guennigfeld.jpg"Die Aufstellung beider Mannschaften war recht ausgeglichen, so dass ein spannender Kampf zu erwarten war. Jedoch musste der Gastgeber an Brett 1 das Spiel kampflos abgeben, so dass Werne mit 1:0 führte. An Brett 2 konnte Michael Schnelting einen minimalen Vorteil erzielen, einigte sich aber mit dem Gegner auf remis. Alle Bretter waren recht umkämpft. Robert Hörstrup musste sich nach komplizierter Verteidigung seinem spielstarken Gegner (Elo 2260) beugen und verlor. Remis endete die Partie von Bernd Scharfenkamp in ausgeglichener Stellung. Beim Stand von 2:2 musste Andreas Schikowsky in der scharf angelegten Partie seines Gegners eine Niederlage hinnehmen. An Brett 8 erzielte Fokke Bahlmann in einer Abwehrstellung und nach einem Patzers seines Kontrahenten den Sieg und schaffte somit den 3:3 Ausgleich. Carsten Meya einigte sich in einer absolut ausgeglichenen Stellung mit ungleichen Läufern auf unentschieden. Entscheidend war nun der Ausgang der Partie von Marcus Gäßner an Brett 4. Marcus wehrte den Mattangriff seines Gegners gekonnt ab, erzielte dann noch eine aussichtsreiche Stellung, die aber letztendlich im Remis endete.
Damit liegt der SK Werne 72 weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz und hat in den restlichen drei Spielen nur noch eine Minichance auf den Klassenerhalt.

07.02.2024 - Schnellschach

Es wurde Schnellschachpartien aus der aktuellen Saison gespielt und Nachholpartien aus der Herbstsaison.
Damit ist die Herbstsaison nun entschieden: Michael ist Herbstmeister. Herzlichen Glückwunsch!

04.02.2024 - 2. Mannschaft schlägt SV Bönen III mit 5:3

BrettSK Werne 72           DWZ -SV Bönen II              DWZ  Ergebnis
  1 Egon Zimmermann       1496-Henryk Bednik            1487   1 : 0  
  2 Hamed Ismailzade       1359-Klaus Menne              1337   0 : 1  
  3 Manfred Pälmke         1461-Fitim Mukaj              1440   1 : 0  
  4 Karl Heinz Lüning     1552-Holger Reinert           1492   0 : 1  
  5 Nick Hölter           1369-Dieter Raddatz           1510   1 : 0  
  6 Christopher Weigt     1310-Dorothea Martens         1567   0 : 1  
  7 Joseph Nadrowski       1507-Ingo Hüttl               1412   1 : 0  
  8 Arno Frevert           1222-Alexander Koch           1041   1 : 0  

Bild "Aktuelles:IMG_632.jpg"Bei bestem Schachwetter (Dauerregen, bei dem man gerne im Haus bleibt) empfing die zweite Mannschaft des SK Werne die dritte Mannschaft des SV Bönen zum Spiel in der Bezirksklasse. Nach der unglücklichen Niederlage im letzten Ligaspiel musste diesmal ein Sieg gegen die punktgleichen Bönener her, um nicht den Anschluß an die Tabellenspitze zu verlieren.
Der spannende und knappe Kampf lässt sich in zwei Abschnitte unterteilen: Vier der Partien wurden recht schnell entschieden.
Als Erster war Mannschaftsführer Nick Hölker an Brett 5 fertig. Sein Gegner hatte einen Zwischenzug übersehen und früh in der Partie eine Figur verloren. Gleichwohl spielte er weiter, als sei nichts passiert, da er ein wenig Angriffspotential hatte. Als der Angriff verpuffte musste der Bönener dann aber doch aufgeben.
Bei Hamed Ismailzade an Brett 2 lief es weniger gut. Zwar hatte er eine gute Position erreicht, spielte dann aber zu schnell und machte einen Fehler. Die Stellung fiel förmlich auseinander, eine Figur nach der anderen ging verloren und Hamed musste aufgeben.
Arno Frevert an Brett 8 hatte ebenfalls eine Figur gewonnen, sein dreizehnjähriger Gegner wollte aber nicht so schnell aufgeben. Es endstand schließlich ein Endspiel, in dem Arno zwei Läufer besaß, sein Gegner nur einen. Das war dann doch zu deutlich und die Partie war entschieden.
Bei Chris Weigt an Brett 6 stand die Partie lange ausgeglichen. Dann stellte Chris jedoch eine Qualität ein und musste im Endspiel mit Läufer gegen Turm aufgeben.
Damit stand der Mannschaftskampf 2:2 - und so blieb es für lange Zeit. Zwar hatten zu dem Zeitpunkt sowohl Egon Zimmermann an Brett 1 als auch Joseph Nadrowski an Brett 7 eine Figur mehr, ein Partieende war aber noch nicht in Sicht.
Die Begleitumstände von Josephs Figurengewinn sind erwähnenswert: der Gegner bot Remis an, der neunzigjährige Joseph lehnte es mit ehrlicher Empörung ab und griff mit seinem nächsten Zug Dame und Springer gleichzeitig an, stand vom Brett auf und murmelte dabei etwas wie "Wie kann der Remis anbieten, wenn er eine Figur verliert...".
Gleichwohl lief die Partie danach noch für viele Züge weiter. Der bönener Spieler schaffte es sogar, die Figur unter Opfer eines Bauern zurück zu gewinnen und bot wieder Remis an. Da das Endspiel mit einem Bauern mehr für Joseph aber immer noch gewonnen war lehnte er ab und gewann die Partie am Ende.
Als Nächster beendete Kalli Lüning an Brett 4 seine Partie. Er hatte zunächst eine gute Stellung mit Raumvorteil und Angriffschancen erspielt, verlor dann aber einen Bauern. Danach wurde die Stellung mit der Zeit immer schlechter, es entstand ein Springerendspiel mit einem Mehrbauern für den bönener Spieler. Schließlich sah sich Kalli auch noch genötigt, seinen Springer gegen zwei Bauern zu opfern. Das so entstandene hoffnungslose Endspiel gab er nach wenigen Zügen auf.
Zwischenstand im Mannschaftskampf damit 3:3
Nun war es an Brett 1 Spieler Egon Zimmermann den vierten Punkt einzufahren, mit dem der Mannschaftskampf nicht mehr hätte verloren gehen können.
Doch obwohl Egon Turm, Läufer und drei Bauern hatte, der Gegner nur Turm und drei Bauern, tat er sich mit der Verwertung dieses deutlichen Vorteils überraschend schwer. Die Partie zog sich so lange hin, dass frische Partieformulare benötigt wurden, da die ersten bereits vollgeschrieben worden waren. Am Ende schaffte es Egon aber doch. Die Bauern tauschten sich derart ab, dass der werner Spieler einen übrig behielt. Als dieser Bauer die siebte Reihe erreichte und seine Umwandlung zur Dame nicht mehr aufzuhalten war, gab der Gegner auf.
Als Letztes lief noch die Partie von Manfred Pälmke an Brett 3.
In diesem lange Zeit materiell ausgeglichenen Kampf mit hochkomplizierten Stellungen ging es hin und her. Wer wann besser stand wird erst die Computeranalyse mit Sicherheit sagen können. Im Laufe der Partie gewann Manfred schließlich Bauern und stand zunächst auf Gewinn. Er übersah jedoch die Gegenchancen des Gegners und sah sich plötzlich einem Mattangriff ausgesetzt. Irgendwie gelang es ihm, diesen abzuwehren und sogar den Turmtausch zu erzwingen, was die Angriffsmöglichkeiten des Gegners reduzierte. Zwar konnte er Manfreds König noch über das Brett jagen, übersah dann aber, dass der werner Spieler den Damentausch erzwingen konnte. Da Manfred danach so viele Mehrbauern übrig behielt, dass das Leichtfigurenendspiel leicht gewonnen war, gab der Bönener auf.
Damit endete der Mannschaftskampf mit 5:3 für Werne II.
Da der Tabellenführer vom Hammer SC sein Spiel gegen den SV Rünthe ebenfalls gewann liegt der SK Werne nun mit zwei Punkten Rückstand auf dem zweiten Tabellenplatz.